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03.04.2026 Tests

Erster Testeinsatz von einem E-Bus im Stadtverkehr Northeim

Die vollständige Umstellung des Northeimer Stadtbusverkehrs auf Elektroantrieb rückt näher: Bis 2028 plant das Busunternehmen Weihrauch Uhlendorff, seine Flotte komplett auf umweltfreundliche E-Busse umzurüsten. Um diesen Schritt optimal vorzubereiten, ist aktuell für eine zehntägige Testphase (bis zu dem 11.04.2026) ...

Die vollständige Umstellung des Northeimer Stadtbusverkehrs auf Elektroantrieb rückt näher: Bis 2028 plant das Busunternehmen Weihrauch Uhlendorff, seine Flotte komplett auf umweltfreundliche E-Busse umzurüsten. Um diesen Schritt optimal vorzubereiten, ist aktuell für eine zehntägige Testphase (bis zu dem 11.04.2026) ein Mercedes-Benz eCitaro (Baujahr 2023) mit der Zulassung MA-AA 145 im regulären Liniennetz des Northeimer Stadtverkehres unterwegs. Die Fahrgäste können den vollelektrischen Vorführwagen ohne Änderungen an Fahrplänen oder Linienführungen direkt im Alltag erleben.

Während des Testbetriebs sammelt das Unternehmen wichtige Daten für die anstehende Umstrukturierung. Laut Arne Wolfram, Assistent der Geschäftsleitung, stehen vor allem der tatsächliche Energieverbrauch und die veränderten Fahreigenschaften im Fokus, da der 590 Kilowattstunden starke Akku auf dem Dach für einen deutlich höheren Schwerpunkt sorgt. Mit einer vom Hersteller angegebenen Reichweite von 420 Kilometern ist der Bus für die täglichen Strecken von 250 bis 350 Kilometern in Northeim theoretisch bestens gerüstet. Der Praxistest soll nun zeigen, wie stark sich beispielsweise Heizung oder Klimaanlage im Realbetrieb auf die Akkulaufzeit auswirken. Da der aktuelle Vorführwagen ursprünglich für den italienischen Markt konzipiert wurde, ist er noch vergleichsweise spartanisch ausgestattet; die später anzuschaffenden Busse werden den Fahrgästen jedoch wieder den gewohnten Sitzkomfort bieten. Optisch unterscheidet sich der sehr leise, dreitürige Bus kaum von der bekannten Diesel-Flotte, fällt aber durch hochmoderne Spiegelkameras anstelle klassischer Außenspiegel auf.

Der Weg zur emissionsfreien Busflotte ist allerdings mit enormen Investitionen verbunden. Mit einem Anschaffungspreis von rund 700.000 Euro kostet ein E-Bus etwa doppelt so viel wie ein herkömmlicher Dieselbus. Zwar erwartet Weihrauch-Uhlendorff dank eines intelligenten Über-Nacht-Ladesystems – das Standzeiten, Streckenlängen und Strompreise berücksichtigt – langfristig geringere Betriebskosten, doch die finanzielle Gesamthürde bleibt hoch. Auch die örtliche Infrastruktur muss massiv ausgebaut werden: Auf dem Betriebshof sind acht 150-kW-Ladestationen geplant, für die in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken erst ein neues Mittelspannungskabel verlegt und eine eigene Trafostation errichtet werden müssen. Um am Ende die beste Lösung für Northeim zu finden, wird im Laufe des Jahres noch ein weiteres E-Fahrzeug des Herstellers Iveco ausgiebig getestet.

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HNA: Der Stadtbusverkehr in Northeim wird auf E-Busse umgestellt
12.03.2026 Werbung

Vollwerbungen für Katterbach Immobilien

Etliche Fahrzeuge aus dem hiesigen Bestand haben eine Vollwerbung für "Katterbach Immobilien" erhalten. Bisher gesichtet wurden der GS-P 182 sowie die beiden Neufahrzeuge GS-P 292 und GS-P 294. In Goslar sind alle Aufnahmen von Martin Ritzau entstanden.

Etliche Fahrzeuge aus dem hiesigen Bestand haben eine Vollwerbung für "Katterbach Immobilien" erhalten. Bisher gesichtet wurden der GS-P 182 sowie die beiden Neufahrzeuge GS-P 292 und GS-P 294. In Goslar sind alle Aufnahmen von Martin Ritzau entstanden.

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12.03.2026 Werbung

Mehrere Werbeveränderungen zu vermerken

Die Fahrzeuge 04 ("Eichsfelder Möbelcenter"), 71 sowie 352 ("HoKo Verwaltungs GmbH"), 91 ("Badeparadies Eiswiese"), 341, 346, 351 ("Paritätischer Wohlfahrtsverband") wurden neutralisiert. Im Gegenzug erhielt Wagen ...

Die Fahrzeuge 04 ("Eichsfelder Möbelcenter"), 71 sowie 352 ("HoKo Verwaltungs GmbH"), 91 ("Badeparadies Eiswiese"), 341, 346, 351 ("Paritätischer Wohlfahrtsverband") wurden neutralisiert.
Im Gegenzug erhielt Wagen 91 eine neue Heckwerbung für die "Johanniter-Unfall-Hilfe". Zudem erhielt Wagen 350 eine Werbefläche für "Vockeroth".

06.03.2026 Tests

Nächster Vorführwagen im Einsatz

Die Region um Uslar im Bereich des Zweckverbands Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) wird zu einem Testgebiet für Elektro-Linienbusse, um die regionale Mobilitätswende voranzutreiben. Aktuell ist dafür ein MAN Lion's City 12 C Electric (NL 326) mit dem Kennzeichen M-AN 3088 für Vorführzwecke im ...

Die Region um Uslar im Bereich des Zweckverbands Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) wird zu einem Testgebiet für Elektro-Linienbusse, um die regionale Mobilitätswende voranzutreiben. Aktuell ist dafür ein MAN Lion's City 12 C Electric (NL 326) mit dem Kennzeichen M-AN 3088 für Vorführzwecke im Einsatz. Der Bus wurde im August 2025 erstmals zugelassen und ist für das Unternehmen Regiobus bereits der dritte Vorführwagen innerhalb weniger Wochen. Der Omnibus wird noch bis zu dem Montag, den 16. März 2026, ausgiebig getestet.

Trotz anfänglicher Skepsis und der topografischen Herausforderungen im bergigen Solling zeigten sich die Fahrer von der Leistung der Fahrzeuge auf den langen Überlandstrecken begeistert. Unterstützt wird das Projekt durch erhebliche Fördermittel des Bundes. Das Verkehrsunternehmen Regiobus Uhlendorff hat, wie  auch die Weihrauch Uhlendorff GmbH aus Northeim, eine Zusage über 1,2 Millionen Euro für die Anschaffung neuer Busse und den Aufbau der Ladeinfrastruktur erhalten, während im gesamten ZVSN-Gebiet 21 E-Busse gefördert werden. Diese finanzielle Hilfe ist essenziell, da ein E-Bus mit Anschaffungskosten von bis zu 630.000 Euro deutlich teurer ist als ein herkömmlicher Dieselbus.

Eine zentrale Erkenntnis der Tests ist zudem, dass eine rein nächtliche Aufladung für die benötigten Reichweiten von rund 300 Kilometern nicht ausreicht. Daher müssen bis Ende 2027 zwingend Schnellladestationen, beispielsweise am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) in Uslar, errichtet werden. Die örtlichen Stadtwerke prüfen bereits die dafür notwendigen Stromnetzkapazitäten. Auf Basis der gesammelten Daten sollen nun maßgeschneiderte Busse bestellt werden, deren regulärer Einsatz im Linienverkehr für das Jahr 2028 geplant ist. Vorangetrieben wird das Pilotprojekt nicht zuletzt durch EU-Richtlinien, die bei der künftigen Vergabe von Verkehrsleistungen einen Anteil von mindestens 65 Prozent an klimafreundlichen Antrieben vorschreiben.

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03.03.2026 Fahrzeugbestand

Drei Zugänge sowie ein Abgang zu verzeichnen

Die Firma aus Seesen hat über den Händler MABUS drei Neuzugänge erworben: einen Citaro C2 sowie zwei faceliftete Citaro G. Der Solowagen stammt aus Frankfurt, war bei FRABUS seit Mai 2015 mit dem Kennzeichen F-RA 1535 unterwegs und trägt nun das Kennzeichen GS-SP 8033. Einer der neuen Gelenkbusse, der ...

Die Firma aus Seesen hat über den Händler MABUS drei Neuzugänge erworben: einen Citaro C2 sowie zwei faceliftete Citaro G. Der Solowagen stammt aus Frankfurt, war bei FRABUS seit Mai 2015 mit dem Kennzeichen F-RA 1535 unterwegs und trägt nun das Kennzeichen GS-SP 8033. Einer der neuen Gelenkbusse, der GS-SP 8052, wurde im März 2010 bei der SWO Mobil in Osnabrück mit dem Kennzeichen OS-L 9037 zugelassen. Er wurde über den Umweg Scheithauer Reisen (DUD-PY 78) in den Bestand aufgenommen. Als dritter Neuzugang gesellt sich der GS-SP 8053, ein weiterer Gelenkbus, in den Fuhrpark. Dieser stammt ursprünglich von der Hamburger Hochbahn, wo er ab Dezember 2008 mit dem Kennzeichen HH-SP 2905 zum Einsatz kam. Im Oktober 2022 wurde er ausgemustert und an die Firma Karlheinz Hörmann und Söhne innerhalb der Hansestadt weiterverkauft. Dort trug der Omnibus das Kennzeichen HH-YB 5500. Im Gegenzug wurde im Dezember der "alte" GS-SP 8052, ein Citaro G, an Kings Travel verkauft. Das Unternehmen aus der Landeshauptstadt hat ihn übernommen und setzt ihn dort mit dem Kennzeichen H-KT 753 ein.

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