Manuel Ehlers
21.04.2026
Fahrzeugbestand
Julian Ehlers
Betrifft Unternehmen:
- Reisedienst Bokelmann KG (Goslar)Profil
Rückblickend ist festzuhalten, dass der GS-BY 8888 (Baujahr 2006) bereits im Dezember 2025 in Salzgitter-Bad verschrottet wurde. Der Citaro LE Ü wurde im Oktober 2018 von AMR (Rahden) als Gebrauchtfahrzeug übernommen; zuvor war er dort unter dem Kennzeichen MI-AM 602 im Einsatz.
21.04.2026
Fahrzeugbestand
Julian Ehlers
Betrifft Unternehmen:
- SVHI Stadtverkehr Hildesheim GmbH & Co. KG (Hildesheim)Profil
Mit der Indienststellung von fünf Neufahrzeugen aus Mannheim wurden einige ältere Fahrzeuge aus dem Bestand abgegeben. Die ehemaligen Wagen 151 und 153 wurden von der Firma BusCompany Lapok über einen Zwischenhändler erworben und tragen dort nun die Kennzeichen GLA-BL 32 (vormals HI-SV 2151) sowie GLA-BL 34 (ehemals HI-SV 2153). Der ehemalige HI-SV 2152 gelangte ebenfalls über einen Zwischenhändler zur Firma Pellemeyer und ist dort unter dem Kennzeichen ST-FP 2604 im Einsatz. Die ehemaligen Wagen 141 und 142 verbleiben vorerst beim Händler Haumer und warten dort auf einen neuen Käufer.
21.04.2026
Fahrzeugbestand
Julian Ehlers
Betrifft Unternehmen:
- Mecki Reisen e.K. (Bad Lauterberg OT Barbis)Profil
Die Firma hat im März den Mercedes-Benz O 303-9 KHP verkauft. Der bekannte Händler Will aus Zeil am Main übernahm den ehemaligen OHA-MH 303, der 1991 gebaut und im Januar 1992 erstmals zugelassen wurde.
04.04.2026
Fahrzeugbestand
Julian Ehlers
Betrifft Unternehmen:
- RVHI Regionalverkehr Hildesheim GmbH (Hildesheim)Profil
Im März hat die RVHI den HI-RV 278 (Citaro LE Ü) aus ihrem Bestand genommen und an die Verkehrsbetriebe Rainer veräußert, die in diesem Fall als Weiterverkäufer fungierten. Der Omnibusbetrieb Schwarzfischer aus Kassel hat den Omnibus im April für sein Unternehmen zugelassen. Das neue Kennzeichen lautet KS-OS 532. Hinter dem Omnibusbetrieb Schwarzfischer steht Lars Schwarzfischer, ein bekennender Fan aus der Omnibusszene. Der Betrieb wurde erst im letzten Jahr gegründet und verfügt aktuell über drei Fahrzeuge.
Manuel Ehlers
03.04.2026
Tests
Manuel Ehlers
Betrifft Unternehmen:
- Weihrauch Uhlendorff GmbH (Northeim)Profil
Die vollständige Umstellung des Northeimer Stadtbusverkehrs auf Elektroantrieb rückt näher: Bis 2028 plant das Busunternehmen Weihrauch Uhlendorff, seine Flotte komplett auf umweltfreundliche E-Busse umzurüsten. Um diesen Schritt optimal vorzubereiten, ist aktuell für eine zehntägige Testphase (bis zu dem 11.04.2026) ein Mercedes-Benz eCitaro (Baujahr 2023) mit der Zulassung MA-AA 145 im regulären Liniennetz des Northeimer Stadtverkehres unterwegs. Die Fahrgäste können den vollelektrischen Vorführwagen ohne Änderungen an Fahrplänen oder Linienführungen direkt im Alltag erleben.
Während des Testbetriebs sammelt das Unternehmen wichtige Daten für die anstehende Umstrukturierung. Laut Arne Wolfram, Assistent der Geschäftsleitung, stehen vor allem der tatsächliche Energieverbrauch und die veränderten Fahreigenschaften im Fokus, da der 590 Kilowattstunden starke Akku auf dem Dach für einen deutlich höheren Schwerpunkt sorgt. Mit einer vom Hersteller angegebenen Reichweite von 420 Kilometern ist der Bus für die täglichen Strecken von 250 bis 350 Kilometern in Northeim theoretisch bestens gerüstet. Der Praxistest soll nun zeigen, wie stark sich beispielsweise Heizung oder Klimaanlage im Realbetrieb auf die Akkulaufzeit auswirken. Da der aktuelle Vorführwagen ursprünglich für den italienischen Markt konzipiert wurde, ist er noch vergleichsweise spartanisch ausgestattet; die später anzuschaffenden Busse werden den Fahrgästen jedoch wieder den gewohnten Sitzkomfort bieten. Optisch unterscheidet sich der sehr leise, dreitürige Bus kaum von der bekannten Diesel-Flotte, fällt aber durch hochmoderne Spiegelkameras anstelle klassischer Außenspiegel auf.
Der Weg zur emissionsfreien Busflotte ist allerdings mit enormen Investitionen verbunden. Mit einem Anschaffungspreis von rund 700.000 Euro kostet ein E-Bus etwa doppelt so viel wie ein herkömmlicher Dieselbus. Zwar erwartet Weihrauch-Uhlendorff dank eines intelligenten Über-Nacht-Ladesystems – das Standzeiten, Streckenlängen und Strompreise berücksichtigt – langfristig geringere Betriebskosten, doch die finanzielle Gesamthürde bleibt hoch. Auch die örtliche Infrastruktur muss massiv ausgebaut werden: Auf dem Betriebshof sind acht 150-kW-Ladestationen geplant, für die in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken erst ein neues Mittelspannungskabel verlegt und eine eigene Trafostation errichtet werden müssen. Um am Ende die beste Lösung für Northeim zu finden, wird im Laufe des Jahres noch ein weiteres E-Fahrzeug des Herstellers Iveco ausgiebig getestet.
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